wir haben eine kleine demo-cd gebastelt, die ihr für 2 euro bei uns bekommen könnt.
auf der cd sind die gleichen lieder, die ihr auch hier runterladen könnt. coole kids wollen natürlich lieber eine coole demo-cd. das macht schon mehr her als ein paar dateien irgendwo auf eurem rechner zwischen einem haufen anderem datenmüll :-)
ausserdem gibt es hier noch ein textblatt und eine limitierte auflage von 50 stück (vorerst) gratis dazu, wow.
wer eine will, einfach unter kontakt eine mail an uns schicken!

ausver[kauft,schenkt]
2. auflage jetzt zu haben. neues coverartwork, 2 tackernadeln weniger & wieder limitiert auf 50 stück! endgeil!

REVIEWS zum demo:

München ist nicht gerade für gute Bands bekannt… ein paar richtig coole gibt es aber immer mal wieder, leider kennt diese dann meist keiner nördlich des Weißwurstäquators. Richtig fett ist z. B. das Demo von Todeskommando Atomsturm. Holla die Waldfee, sind die Bajuwaren wütend… Verhelft der Band ruhig zu Auftritten weiter nördlich… müsst sie ja nicht unbedingt zu einer Bad-Taste-Party einladen ;) Auftreten werden die Dame und die Herren voraussichtlich auch im Oktober beim DR-Gig mit Rejected Youth, Pestpocken und The Hollowpoints aus Seattle im B-Hof in Würzburg. Alle fünf Songs der Demo könnt ihr auf der TKA Homepage runter saugen… tut das! Wer zu faul ist, kann sie sich auch einfach nur auf ihrer MySpace Seite anhören. diffidati

Ich finde es in der letzten Zeit sehr überraschend, wieviele neue Bands ich aus München zu hören bekommen. Da scheint echt wieder einiges abzugehen. Ich fand es sehr angenehm, das die Band auf beiden Homepages keine Fotos von den Bandmitgliedern eingestellt hat, denn ich stelle es mir nicht gerade amüsant vor diese bayrischen Wurzelzwerge ansehen zu müssen. Die sind bestimmt alle total hässlich! Aber Spaß beiseite - die Musik von TK/AS (so deren Abkürzung) funzt so richtig geil! Man bekommt fünf Songs zu hören, die richtig guten Punk Rock bieten. Selbstverständlich sollte man erwähnen, das hier in dieser Band eine Frau (Lea) am Gesang steht, was dem Sound eine bestimmte gute Note gibt. Die Musik kommt richtig schön bodenständig rüber und verfügt über eine gewisse Derbheit, die den Songs eine gute Härte verleiht. Insgesamt erinnert mich die Musik von TK/AS an CUT MY SKIN aus Berlin. Dazu sind die 5 Songs auch noch sehr gut im Studio aufgenommen worden, was dem guten Eindruck sehr zuträglich ist. Die Texte sind sehr sozialkritisch ausgelegt, wie bei "Popcorn, Cola Revolution", "Heul doch Roboter" oder "Nur ein Wort". Ich muß sagen, das mir dieses Demo wirklich sehr gut gefällt. Den Daumen steil nach oben! plastic-bomb

Als ich diesen schmucken Silberling endlich von der Gefangenschaft des Briefumschlags befreit hatte, staunte ich wieder einmal regelrecht Bauklötzer, wie viel Liebe zum Detail doch so manche Kapelle in ihre Outputs reinbuttert. So entschlüpft der per Hand gehefteten Hülle nicht nur eine bedruckte CD-Rom, sondern auch ein recht abgedrehter Sticker und ein Textblatt, das sämtliche deutschsprachigen Lyrics der fünf hier zu hörenden Tracks beherbergt. Das alles gibt selbstverständlich dicke DIY-Pluspunkte! Der Bandname hat mich dann kurzzeitig jedoch etwas abgeschreckt, hatte ich doch die Befürchtung, mich mit lahmarschigem Schlaumeier-Punkrock herumärgern zu müssen, der glaubt, etwas ganz besonderes zu sein und zugleich versucht, mir mit Hilfe von pseudo-intellektuellen Texten die Welt zu erklären. Mit meiner Vermutung lag ich jedoch meilenweit daneben, denn Todeskommando Atomsturm fabrizieren großartigen, sehr vitalen Punkrock, ohne textlich mit dem drohenden Zeigefinger zu winken oder stumpfe Klischees auszuschlachten. Da die Band bereits anno 2006 ins Leben gerufen wurde und deren Mitglieder u.a. bei Skulley – einer absolut genialen, leider völlig unbeachteten female-fronted Punk-Band – Erfahrungen sammeln durften, haben wir es hier deutlich hörbar keineswegs mit blutigen Anfängern zu tun. Die Herren und Damen beherrschen ihre Instrumente, ohne übertrieben professionell zu wirken, warten mit tollen, sehr eingängigen Melodien auf und geizen in ihren Songs keineswegs mit Abwechslungsreichtum. Meiner Meinung nach tendiert der Sound der Jungs und Mädels aus München – nicht nur aufgrund der mitreißenden Vocals von Frontfrau Lea – in Richtung Inner Conflict, wirkt oftmals aber noch etwas kraftvoller und geradliniger. Da gibt`s nix zu meckern – ich bin wirklich begeistert! Doch auch inhaltlich lassen Todeskommando Atomstrom nichts anbrennen, sind offen, ehrlich und angepisst, ohne dabei auch nur in irgendeiner Form platt zu wirken. Tja, und mit dem Song „Popcorn, Cola, Revolution“, in dem sie egozentrische Plena-Klugscheißer ins Visier nehmen, wird mir direkt aus der Seele gesprochen, obwohl natürlich auch alle anderen Songtexte absolut zu überzeugen wissen – wie gesagt großartig! Ehrliche Texte, klasse Punkrock, toller Frauengesang, saubere Aufnahmequalität – volle Punktzahl! proud to be punk

Es gibt ja Demos, nach deren Hören man mitleidig den Kopf senken und den Verantwortlichen damit signalisieren möchte, dass eine längere Wartezeit unbedingt von Nöten gewesen wäre. Schließlich ist eine Demo CD so was wie die erste Visitenkarte einer Band, etwas, was mit einem positiven Eindruck die Neugierde auf mehr steigern soll. TODESKOMMANDO ATOMSTURM fallen nicht in das Raster der Bands, mit denen man Mitleid haben müsste, sondern legen eine erste Visitenkarte ab, die Eindruck macht und Eindruck hinterlässt. Intelligente und angepisste Lyrics werden unterstützt von einem kompromisslosen und immer nach vorne gespielten Sound, der zwar ungehobelt ist, aber den die Sologitarre zwischenzeitlich immer mit etwas Melodie anschleift. Und für den genialen Bandnamen gibt es sowieso die volle Punktzahl. Unbedingt antesten und gespannt sein, was von der Dame und den 4 Herren aus München noch so kommt. Steff uglypunk